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Die Durchsetzung der Bologna Prinzipien am Lehrstuhl für deutsche Philologie

Научный труд разместил:
Svyatoslav
20 сентября 2020
Автор: Платоненко Н. М.

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DIE DURCHSETZUNG DER BOLOGNA PRINZIPIEN AM LEHRSTUHL FÜR DEUTSCHE PHILOLOGIE

Unsere enge Zusammenarbeit mit Deutschland, genauer gesagt mit Lüneburg, hat vor vielen Jahren begonnen. Als Ausgangspunkt der erwähnten Kooperation mit Lüneburg soll man die nützliche Tätigkeit unseres Kollegen, A.S. Nedobuch nennen. Diese Zusammenarbeit wurde aber aus gewissen Gründen unterbrochen. Nach einiger Zeit haben wir verstanden, dass die internationale Kooperation in der Umgestaltungszeit ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Tätigkeit am Lehrstuhl ist. Besonders wichtig war das für die Umstellungszeit auf Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Tätigkeit des Lehrstuhls in Richtung Bologna soll man aus der Sicht des Austausches des Lehrstuhls mit der Lüneburger Universität und unserer Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung betrachten.

Zum heutigen Stand unserer universitären Beziehungen mit der Lüneburger Universität sind wir durch bestimmte Phasen gekommen. Als vorerste Phase wäre die Phase der Wiederherstellung der Beziehungen mit Herrn Wilhelm Tietje, der damals als Rektor einer der Hauptschulen Lüneburgs tätig war, und mit Herrn Wolfgang Senne, mit dem ehemaligen Direktor des Gymnasiums «Johanneum» und zu jener Zeit dem Vorsitzenden des Bürgervereins der Stadt Lüneburg, zu nennen. Diese zwei angesehenen Menschen trugen zu einer aktiven Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen zwei Städten: Ischewsk - Lüneburg bei. Das Wichtigste aber, was sie für unseren Lehrstuhl gemacht hatten, war das Arbeitstreffen mit Kollegen aus der Lüneburger Universität. Danach folgten andere Phasen des Aufstiegs unserer wissenschaftlichen Kooperation: eine gemeinsame wissenschaftliche Konferenz (unter Leitung der Professorin Christina Garbe), die gemeinsame Arbeit an verschiedenen Projekten mit dem Lektor der Lüneburger Universität Martin Groß, der uns gelehrt hat, wie man an

Projekten mit finanzieller Förderung arbeiten soll. Eben dieser Mann, Martin Groß, half uns die akademische Mobilität der Studenten unserer Fakultät zu entwickeln. Durch die Aktivitäten dieser zwei Kollegen wurden die Dozenten des Lehrstuhls für deutsche Philologie mit den Besonderheiten des europäischen Hochschulbildungssystems vertraut gemacht.

Allmählich wurden die Lehrkräfte des Lehrstuhls «in den Strudel» der Bologna-Ereignisse in Europa hineingezogen. Seit 2004 besteht am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Udmurtischen Staatlichen Universität das Lektorat der Robert Bosch Stiftung. Seit September 2006 wirkt der Lehrstuhl mit den Lektoren dieser Stiftung im Profil «Bildungsmanagement» mit.

Unser Weg zu Bologna ist ähnlich den Wegen der anderen europäischen Universitäten in derselben Richtung. Zuerst haben wir uns mit der Theorie des «Bologna - Prozesses» vertraut gemacht. Eine wöchentlich am Lehrstuhl tagende Arbeitsgruppe hat sich mit vielen Fragen des Bologna Prozesses auseinander gesetzt. In der Anfangsphase nach der Profileinführung ging es um die Festlegung konkreter Aufgabenfelder. Im Mittelpunkt stand der Informationserwerb zu den Einzelelementen der Studienreform im Rahmen des Bologna-Prozesses. In der selben Phase wurde eine Reihe von wissenschaftlichen Artikeln zur Problematik des Bologna Prozesses publiziert:

- Die Entwicklung des Systems der Qualitätssicherung in Europa und Russland;

- Die Reformierung des Hochschulsystems in Russland;

- Implementation of Bologna principles in European Higher Education Area;

- Staatliche und Nicht-Staatliche Systeme der Qualitätssicherung der Hochschulbildung in Russland und im Ausland;

- Die Implementierung von Bologna Prinzipien im Fremdsprachenunterricht;

- Qualitätssicherung und Qualitätssicherungsagenturen in Russland [1].

Nach der Phase des Wissenserwerbs wurde an konkreten Aufgaben wie der Frage der Kompetenzbeschreibung der Studiengänge «Übersetzungswissenschaften und Philologie» und der Frage der Einführung der Lehrevaluation (studentische Lehrveranstaltungskritik) gearbeitet. Als Ergebnis dieser Tätigkeit der Arbeitsgruppe wurde ein Buch veröffentlicht, das die Projekte inhaltlich beschreibt und eine Art methodische Anleitung enthält [2]. In verschiedenen Seminaren auf Universitätsebene wurden die Projekte zur Kompetenzbeschreibung und zur Qualitätssicherung einem breiten Publikum an der Universität vorgestellt.

Durch die Tätigkeit der Bologna-Gruppe sind die Mitarbeiter des Lehrstuhls mit den aktuellen Bildungsstandards vertraut und setzen diese in ihrer täglichen Arbeit um. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden regelmäßig an die anderen Mitarbeiter der Fakultät und der Universität weitergegeben. Dabei werden verschiedene Formen des Wissensmanagements angewendet: Lehrstuhlsitzungen, an denen die Empfehlungen des BolognaProzesses thematisiert werden, universitäre Seminare, wissenschaftliche Konferenzen, Fernkonferenzen mit internationaler Mitwirkung, Zusammenstellung und Herausgabe von wissenschaftlichen Heften, Verankerung eines Lektorats der Robert Bosch Stiftung und der Bologna Gruppe am Lehrstuhl in verschiedenen Subeinheiten der Universität.

Zudem haben die Kollegen in Zusammenarbeit mit den Boschlektoren eine Seminarreihe mit Absolventen des Instituts für Fremdsprachen und Weltliteratur durchgeführt, um das Thema der Arbeitsmarktqualifikation zu intensivieren.

Die studentische Lehrevaluation wird von dem Boschlektor und den Lehrkräften des Lehrstuhls weiter betreut. Die Lehrevaluation umfasst immer mehr Studienjahre. Um die Vernetzung der Deutschdozenten und der Studierenden zu verbessern, werden alle diese Lehrveranstaltungen allen Deutschdozenten, bzw. Studierenden angeboten, d.h. es nehmen

Lehrende sowie Studierende der anderen Lehrstühle an den Bologna Veranstaltungen teil.

Die Kollegen am Lehrstuhl für deutsche Philologie haben von der Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und den Kollegen der Lüneburger Universität sehr profitiert. Sie haben sich mit der Implementierung von Reformelementen des Hochschulwesens auseinandergesetzt und sind derzeit in der Lage sich wissenschaftlich mit den Themen der Hochschulreform zu beschäftigen. Auf diese Weise wurde eine engere und intensivere Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern des Lehrstuhls für deutsche Philologie und den deutschen Kollegen aus der Lüneburger Universität und Lektoren der Robert Bosch Stiftung möglich.

Literatur

1. Платоненко Н. М. Развитие системы качества в Европе и России // Альманах современной науки и образования. -Тамбов: Грамота, 2008. - № 10 (17): Педагогика, психология и методика их преподавания: в 2 ч. - Ч. 1. -С. 131-133.
2. К вопросу о реформировании системы высшего образования в России // Альманах современной науки и образования. - Тамбов: Грамота, 2009. - № 10(29): Педагогика, психология, социология и методика их преподавании: в 2 ч. - Ч. 2. - С. 91-94.
3. Реализация принципов Болонского процесса в общеевропейском образовательном пространстве // Многоязычие в образовательном пространстве (Multilingua-lisminEducationalSpace): сб. статей к 60-летию проф. Т. И. Зелениной: в 2 ч. - М.: Флинта: Наука, 2009. - Ч. 2: Педагогика, лингводидактика. - С. 27-32.
4. Качество образования и система оценки качества высшего образования в России // Современные модели в преподавании иностранных языков и культур в контексте менеджмента качества образования: материалы

IV всерос. (с междунар. участием) конф. 20 апреля 2010 г. - М.: РГСУ, 2010. - Т. 1. - С. 56-60.

5. К вопросу о государственных и негосударственных системах оценки качества высшего образования в России и за рубежом // Учитель XXI века: стратегии профессионального взаимодействия и саморазвития: материалы всерос. науч.-практ. конф. 23-24 марта 2010 г. -Ижевск: Изд-во «Удмуртский университет», 2010. -С. 332-335.
6. Претворение принципов Болонского процесса в профессиональном иноязычном образовании // Международное сотрудничество: интеграция образовательных пространств: материалы II междунар. науч.-практ. конф. -Ижевск: Изд-во «Удмуртский университет», 2011. -С. 154-158.
7. Реализация принципов Болонского процесса (из опыта работы): учебно-метод. пособие (на рус. и нем. яз.) / Н. М. Платоненко, А. Польк, Е. В. Тройникова, М. В. Опарин; Удмурт. гос. ун-т. - Ижевск, 2008.

Савелькина Е. Р.

ЛОГИЧЕСКОЕ МОДЕЛИРОВАНИЕ КАК МЕТОД РАЗВИТИЯ КРИТИЧЕСКОГО МЫШЛЕНИЯ ПЕРЕВОДЧИКА

В последнее время большое внимание уделяется исследованию когнитивных аспектов процесса перевода (см. работы Н. А. Кашириной, Л. К. Латышева, А. Л. Семенова, Р. Ладо, Я. И. Рецкер, Л. М. Малых и др.). В этой области важную роль занимает изучение критического мышления переводчика. В данной статье мы рассмотрим критическое мышление в процессе перевода, а также один из способов структурирования языковых знаний - метод логического моделирования и соотнесем переводческие действия с моделями межъязыковых соответствий.

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